Fahrzeugbau

Besonders gefragt ist die Leichtbautechnologie im Fahrzeugbau. Zu den Motiven für den Einsatz von Kunststoffbauteilen gehören Gestaltungsvielfalt, Designfreiheiten, Gewichtsersparnis und Kostensenkung. Die Leichtbauweise kommt gleichzeitig dem Umweltschutz zugute, denn dank des geringeren Gewichts der Bauteile sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Aufgrund der zahlreichen Vorteile des Leichtbaus ist die Tendenz für die Verwendung von Kunststoffbauteilen speziell in der Automobilbranche weiter stark steigend.

Vor allem im Rennsport werden häufig Verbundwerkstoffe verwendet. Formel 1-Fahrzeuge bestehen heute schon zu etwa 60 % aus CFK, also kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen.

Keim ist den Trend zu faserverstärkten Kunststoffen im Fahrzeugbau von Anfang an mitgegangen. Vor rund 30 Jahren waren Motorradverkleidungen der Grundstein der Unternehmensgründung, weitere Fahrzeugsparten kamen schnell dazu. Im RTM-Verfahren können wir komplette Fahrzeugteile aus Faserverbundstoffen herstellen. Mit unserer Kompetenz konnten wir unter anderem EvoBus, ein Tochterunternehmen der Daimler AG, überzeugen, für die wir seit Mitte der 1990er Jahre Bauteile fertigen. Ein herausforderndes Projekt war 2003 die Entwicklung und Herstellung der Seitenverkleidung für den Prototyp und die Erstserie des Smart im RTM-Verfahren.

Ein weiteres Beispiel aus dem Jahr 2005 ist die Klappe des VW Eos, die bei Keim als Prototyp und Vorserie produziert wurde. Weiterhin liefert Keim Kunststofftechnik Verkleidungsteile für die Rennsportfahrzeuge von Porsche. Die schnelle Umsetzung der Konstruktion in das fertige Produkt, sowie auch die örtliche Nähe sind der Grundstein dieser effektiven Kunden-Lieferanten-Beziehung.