Faserverstärkte Kunststoffe
Fa. Joachim Keim GmbH, Kunststofftechnik, hat sich in den letzten 20 Jahren durch Faserverbundbauteile als Zulieferer für Fahrzeuge und andere Branchen einen guten Namen erarbeitet. Die glasfaserverstärkten Bauteile werden überwiegend im RTM-Verfahren (Resin-Transfer-Molding) hergestellt. Das Produktspektrum erstreckt sich von kleineren Abdeckungen bis zu 6 Meter langen Bauteilen z.B. für Dachverkleidungen von Bussen. Auch Interieurteile und immer mehr Bauteile mit Kohlenstofffasern finden Sie im Portfolie von Keim Kunststofftechnik. Keim ist auch hier ein kompetenter Partner für die Herstellung Teilen mit Kohlenstofffaserverstärkung. Durch die konsequente Umsetzung der Kundendaten (CADCAM) in der gesamten Prozesskette steht Keim für reproduzierbare enge Toleranzen. Montage, Lackieren zum fertigen Produkt runden das Leistungsspektrum ab.
Wie entwickeln sich der Markt und die Bedarfe
Kunststoffe mit Faserverstärkung finden immer mehr ihre Anwendung auch außerhalb der Flugzeug- und Fahrzeugindustrie. Überall, wo es auf leichtes Gewicht und trotzdem hohe Festigkeit ankommt, findet sich dieser Kunststoff mit Verstärkungsfaser eingebettet in Harz wieder Verbundwerkstoff. Im Bootsbau, in Windenergieanlagen aber auch immer mehr in der Maschinen- , Elektrobranche und auch im Bauwesen und in der Möbelindustrie.
So vielfältig die Fasermaterialien und die Harze, so zahlreich sind auch die Verarbeitungsverfahren. In den meisten AnwendungsfälleVerbundwerkstoff
werden Verstärkungsfasern aus Glas (glasfaserverstärkter Kunststoff, GFK) mit UP-Harz eingesetzt. Andere Fasern, wie Aramid und reine Kohlenstoff-Faser zeigen stetiges Wachstum sind aber noch zu teuer und ihr Einsatz ist aktuell auf Anwendungen mit allerhöchsten Ansprüchen beschränkt.
Die enorm steigenden Energiekosten bewirken zukünftig besonders in der Automobilbranche einen Focus auf das Gewicht eines Fahrzeugs, das seine Wettbewerbsfähigkeit auch u.a. durch die Antriebstechnologie (schadstoffarm und energiesparend) beweisen muss. Hier wird sich nicht nur in den passiven Teilen wie Abdeckungen etc. der Einsatz von Kohlenstoff-Fasern erhöhen, sondern diese Technologie der Faserverstärkung wird immer mehr in aktiven Bauteilen zu finden sein.
